Hier werden aktuelle Messdaten der Photovoltaikanlage in Lemgo-Wahmbeckerheide dargestellt. Die 65 Module verteilen sich auf unterschiedlich ausgerichtete Dachflächen und haben zusammen eine installierte Leistung von 29,9 kWp.
Neben den gemessenen Leistungswerten stehen berechnete Vergleichswerte für einen klaren Himmel. Die Messwerte werden alle fünf Minuten aktualisiert.
Gerade liefern die Module keinen Strom. Nachts schaltet sich der Wechselrichter Tripower X 15 ganz ab.
Die Ansicht kann gedreht und mit + und − vergrößert werden, auf dem Handy auch mit zwei Fingern; „Großansicht“ zeigt sie über die ganze Seite. Der kurze Pfeil steht senkrecht auf der Dachfläche, die Zahl gibt den Winkel der Sonne über der Fläche an; „hinter“ bedeutet, dass die Sonne hinter der Fläche steht, „Schatten“, dass ein anderer Teil des Hauses sie verdeckt; der Pfeil endet dann dort, wo das Licht abgehalten wird. Maße des Hauses aus Fotos abgeleitet, mit Dachziegeln und Modulen als Maßstab; Richtung und Neigung der Dächer wie die Anlage.
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Der Ertrag einer Dachfläche ergibt sich aus der gemessenen Leistung ihrer Modulgruppen, verteilt auf den Zählerstand der Wechselrichter; die drei Flächen ergeben zusammen den Gesamtertrag. Der Wert je kWp teilt den Ertrag durch die Spitzenleistung der Fläche und macht unterschiedlich große Flächen vergleichbar.
Die Füllung der Module stellt die aktuelle Leistung der jeweiligen Dachfläche dar. Ein vollständig gefülltes Modul entspricht 460 W, der Nennleistung eines Moduls unter Testbedingungen (1000 W/m², 25 °C). Rund 62 % der installierten Leistung liegen auf dem Westdach, 38 % auf Ost- und Anbaudach.
Durch die Verteilung auf östlich und westlich ausgerichtete Dachflächen verteilt sich die Erzeugung stärker über den Tag: Die östlichen Flächen tragen vor allem am Vormittag bei, die westlichen am Nachmittag.
Die gemessene Leistung kann über dem berechneten Wert für einen klaren Himmel liegen. Bei Bewölkung wird ein größerer Teil des Sonnenlichts an den Wolken gestreut und erreicht die Module als Streulicht aus vielen Himmelsrichtungen. Davon profitieren besonders Dachflächen, auf die die Sonne gerade nicht direkt scheint; das kann über Stunden anhalten. Bei aufgelockerter Bewölkung kann ein zweiter Effekt hinzukommen: Direktes Sonnenlicht und zusätzlich an Wolken gestreutes Licht treffen gleichzeitig auf die Module. Für kurze Zeit liegt die Einstrahlung dann über der bei klarem Himmel (Wolkenrand-Überhöhung).
Die Module sind auf elektrisch getrennte Gruppen verteilt, deren Leistung an den beiden Wechselrichtern einzeln erfasst wird; die Wechselrichter wandeln den Gleichstrom der Module in Wechselstrom um. Die Balken zeigen die gemessene Leistung in Prozent der Nennleistung, die feinen Striche den für einen klaren Himmel berechneten Wert. Liegen alle Gruppen einer Dachfläche gleich weit vom Strich entfernt, liegt es meist am Wetter; weicht eine einzelne Gruppe ab, spricht das eher für eine Ursache an der Anlage.